Leserbrief des Überlinger Gesprächskreis impffrei gesund zum Artikel "Sollen jetzt auch die Jungs ran?" vom 09.05.2018 im Südkurier

Sehr geehrte Redaktion,

bezugnehmend auf ihren Artikel "Sollen jetzt auch die Jungs ran?", von Bernhard Veith, vom 09.05.2018, auf Seite 14, möchten wir mit diesem Leserbrief einige kritische Anmerkungen zur öffentlichen Diskussion beisteuern:

In ihrem Artikel schreiben sie, dass die HPV-Impfung vor dem Erstkontakt mit HPV-Viren erfolgen müsste. Weiter wird berichtet, dass sich die Mädchen durch Geschlechtsverkehr bei den Jungs anstecken würden. Aber wer steckt denn die Jungs an und vor allem wann? Bis zu welchem Alter sind die Jungs nun frei von HPV-Viren, damit die Impfung bei den Jungs auch funktionieren kann? Sie schreiben ja, dass es keinen anerkannten HPV-Test für Männer und damit keine Daten hierzu gibt. Wie können Sie die HPV-Impfung ohne diese Daten für Jungs fordern?

Alle HPV-Impfstoffe und viele weitere enthalten aluminiumhaltige Wirkverstärker. Diese Stoffgruppe ist, nach Aussagen vieler Toxikologen und Immunologen, nicht ausreichend untersucht und kann für die Verabreichung mittels Spritze nicht als sicher bezeichnet werden.

In den Zulassungsstudien wurden die HPV-Impfstoffe weitestgehend mit aluminiumhaltigen Substanzen, zum Beispiel mit sogenannten "Adjuvans-Placebos", verglichen. Die Nebenwirkungen der Aluminiumverbindungen sind dadurch in der Impfstoffgruppe und in der Kontrollgruppe nahezu gleich häufig und müssen durch diesen Trick nicht im Beipackzettel aufgeführt werden.

Sie, liebe Leser, haben nach §§630a ff. BGB ein Recht auf vollständige Aufklärung über Nutzen und mögliche Risiken der einzelnen Impfstoffe. Bestehen sie auf ihr Recht und verlangen sie von ihrem Arzt die Fachinformation oder zumindest den Beipackzettel. In der Fachinformation zur HPV-Impfung Gardasil können sie zum Beispiel nachlesen, dass bei über der Hälfte der angegebenen Nebenwirkungen nicht bekannt ist wie oft diese bei einer Impfung zu erwarten sind.

Erkundigen Sie sich über die Impfstoff-Zulassungspraxis und das unzureichende Meldesystem von Impfstoff-Nebenwirkungen.

Nur mit Zulassungsstudien, bei denen über längere Zeit Geimpfte mit Ungeimpften verglichen werden, könnte man einen gesundheitlichen Nutzen durch die Impfungen in der Bevölkerung belegen. Diese Vorgehensweise ist bei Arzneimittel-Studien üblich, nicht aber bei Impfstoff-Studien.

Auf unserer Webseite http://www.uegig.de finden sie unser Positionspapier, in dem wir diese und weitere Kritikpunkte bezüglich der heutigen Impfpraxis quellenbasiert darlegen.


Mit freundlichen Grüßen,

Überlinger gesprächskreis impffrei gesund